Informationen für Unternehmen

Glasfasernetze bauen

Sie sind Unternehmer und überlegen, ob und warum Sie sich im Glasfaserausbau engagieren sollten? Sie möchten Ihre Mitarbeiter fit machen für die Verlegung und Wartung der Glasfasernetze und suchen nach Qualifizierungsangeboten und Fördermöglichkeiten dafür? Sie sind im Tiefbau, im Rohr- oder Kabelleitungsbau aktiv, aus dem Straßen- und Kanalbau, oder aus dem Spektrum Garten- und Landschaftsbau und möchten Ihr Tätigkeitsfeld auch auf den Glasfaserausbau ausrichten? Dann finden Sie hier Informationen, Angebote und Ansprechpartner.

Ihre Möglichkeiten als Bauunternehmer

Der Glasfaserausbau in Deutschland bietet für kleine und mittelständische Unternehmen des (Leitungs-) Tiefbaus und des Garten- und Landschaftsbaus eine sichere Auftragslage, denn der Ausbau wird noch mehr als ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen. Ihre Mitarbeiter können Sie mit zusätzlichen Qualifikationen zu LWL-Fachkräften weiterentwickeln und damit eine höhere Flexibilität erreichen. Um im Glasfaserausbau aktiv zu werden sind die Eintragung in die Handwerksrolle bzw. der Meisterbrief (Straßenbau, Rohrleistungsbau) inkl. der Berechtigung zum Arbeiten im öffentlichen Raum und vor allem Fachkräfte mit der Qualifizierung zum Führen besonderer Maschinen (z. B. Bagger, Fräse, Bohrgeräte) gefragt.

Der Glasfaserausbau wird in der Regel von größeren Generalunternehmen organisiert, die einen Großteil der administrativen und (arbeits-)planerischen Tätigkeiten leisten. Als Unterauftragnehmer solcher Generalunternehmen sind kleinere und mittelständische Unternehmen in ihrem Element, da sie ihre Stärken und Kenntnisse vor Ort nutzen können. Der Ausbau von Glasfasernetzen wird sich zukünftig noch verstärken. Durch die zunehmende Arbeitsteilung werden weitere Spezialisten wie Straßenbauer oder speziell geschulte Garten- und Landschaftsbauer auch für eine fachgerechte und zugleich zügige Oberflächenwiederherstellung wichtige Auftragnehmer im Glasfaserausbau. Zögern sie daher nicht und arbeiten Sie mit am wichtigsten Infrastrukturprojekt Deutschlands!

Sind Glasfaser-Weiterbildungen förderfähig?

Für Weiterbildungen gibt es unterschiedliche öffentliche Fördermittel von Seiten des Bundes und der Länder.

Wenn Sie Ihren Beschäftigten – insbesondere gering qualifizierten Beschäftigten und Beschäftigten ohne Berufsabschluss – die Chance geben, sich beruflich weiterzubilden, unterstützt Sie die Bundesagentur für Arbeit dabei. Unter bestimmten Voraussetzungen zahlt die Agentur dem Unternehmen für die Dauer der Weiterbildung einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt sowie eine Pauschale zu den Sozialversicherungsbeiträgen. Die Arbeitnehmer können zudem die Lehrgangskosten, Fahrtkosten, Kosten für auswärtige Unterbringung sowie Kinderbetreuung teilweise oder ganz erstattet bekommen.

Auch die Bundesländer bieten unterschiedliche Förderprogramme an, die sich teilweise auf einzelne Branchen beziehen. Eine Übersicht mit entsprechenden Informationen finden interessierte Unternehmen in der Förderdatenbank des Bundes.

Förderung für Unternehmen, die Geflüchtete integrieren

Das NETZWERK Unternehmen integieren Flüchtlinge, eine durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geförderte Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), ist eine pragmatische Plattform für die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt. Unternehmen, die dem Fachkräfteengpass unter Anderem mit der Integration von Geflüchteten begegnen wollen, finden dazu im Netzwerk Informationsmaterial. Außerdem findet ein Erfahrungsaustausch zwischen den vernetzten Unternehmen statt. Welche Fördermöglichkeiten von staatlicher Seite zur Verfügung stehen und wie diese dabei helfen können, Beschäftigung im eigenen Betrieb erfolgreich zu gestalten, stellt das Netzwerk in einer umfassenden Broschüre vor.

Wo bekommen Unternehmen Unterstützung für ihre Ausbauprojekte?

Wenn Sie Fragen haben, wie Sie aktiv werden können, wenden Sie sich gern an uns!

Bei Fragen zum geförderten Ausbau:
Franziska König (BUGLAS)
Katharina van den Berg (VKU)
Corinna Keim (VATM)

 

Bei Fragen zum Tief- und Rohrleitungsbau:
Lukas Romanowski (Rohrleitungsbauverband e.V.  – rbv)

Bei Fragen zu Produkten und produktspezifischen Normen:
Sebastian Glatz (ZVEI)